"...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz."
Der Verfasser dieses alten, persischen Sprichwortes ist mir nicht bekannt, aber genau so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum mir ein E-Book nicht ins Haus kommt. Mir würde das Gefühl beim Halten eines Buches fehlen, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book wäre mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.

Freitag, 17. November 2017

Rezension zu "Die Stille vor dem Tod" von Cody McFadyen

FBI-Agentin Smoky Barrett wird nach Colorado gerufen zu einem Tatort, an dem in mehreren Häusern ganze Familien ermordet wurden. Mit Blut an die Wand geschrieben steht im Haus der Familie Wilton: "Komm und lerne, Smoky Barrett". Damit beginnt ein Albtraum für die hochschwangere Smoky, die alles bisher dagewesene in den Schatten stellt und sie und ihr Team bis an den Rand ihrer Belastbarkeit bringt...und darüber hinaus.

Mehr möchte ich über den Inhalt nicht verraten.

Lange mussten wir ja auf diesen fünften Teil der Thriller-Reihe von Cody McFadyen warten und als ich zum ersten Mal davon hörte, habe ich mir sehr viel versprochen, denn ich kenne ja die ersten vier Teile und die waren top.
Dann las ich die ersten negativen Kritiken zu "Die Stille vor dem Tod" und dachte mir, okay, ich bilde mir lieber selbst ein Urteil. Das habe ich nun getan und bin hin und her gerissen. Insgesamt betrachtet fand ich es jetzt nicht wirklich schlecht, aber es reicht auch nicht an die Vorgänger heran. Der Anfang hat mir gut gefallen, die Geschichte beginnt spannend und ständig passiert etwas Neues. Aber im Laufe der Handlung lässt die Spannung leider nach und oft gibt es endlose Diskussionen, bei denen ich dachte: Jetzt komm endlich auf den Punkt! Gleichzeitig ist vieles aber auch interessant, wenn man sich für Psychologie und Verhaltenstherapie interessiert. 
Auf jeden Fall ist es ein sehr persönlicher Fall für Smoky, denn sie steht noch mehr im Vordergrund als sonst. Und sie muss dieses Mal wieder einiges einstecken, was meiner Meinung nach allerdings einen normalen Menschen völlig aus der Bahn werfen würde. Schließlich ist sie nicht Superwoman. Und gerade weil ja immer wieder betont wird, dass sie diese besondere Gabe hat, sich in brutale Serienkiller und ihre schwarzen Seelen hinein zu denken, müsste sie hier eigentlich fast daran zerbrechen. 

Ich merke gerade selbst, dass es mir schwer fällt, die richtigen Worte zu finden, um meine Eindrücke hier zu schreiben, denn Geschmäcker sind natürlich verschieden und wie gesagt, wirklich schlecht fand ich "Die Stille vor dem Tod" auch nicht. Und am Ende wurde es auch noch mal emotional. 
Ein bisschen erinnert mich das an "Die stille Bestie" von Chris Carter. Für mich ist es eines der besten Bücher der Reihe, da es der persönlichste Fall für Robert Hunter ist. Anderen gefällt es dagegen gar nicht, weil es eben anders ist.
Auch "Die Stille vor dem Tod" ist anders als die anderen Teile dieser Reihe, aber trotzdem war es gut genug für mich, dass ich es bis zum Ende gelesen habe.
Am besten, ihr macht euch selbst ein Bild.

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥



Mittwoch, 15. November 2017

Cover Theme Day



Mittwoch! Zeit für den Cover theme day von Charleens Traumbibliothek!

Und das Thema heute lautet:

Zeige ein Cover, auf dem ein Kleid zu sehen ist



Ich denke, damit ist die Aufgabe erfüllt.  *g* Wen dieser historische Roman interessiert, hier geht es zu meiner Rezi: Klick





Dienstag, 14. November 2017

Aktion Gemeinsam lesen


So, heute bin ich auch mal wieder dabei und mache bei der wöchentlichen Aktion der Schlunzenbücher mit. 

Hier sind die vier Fragen der Woche, wobei die ersten drei natürlich wie immer dieselben sind:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese "Die Stille vor dem Tod" von Cody McFadyen und bin auf Seite 401.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Er seufzt: "Was geschah nun weiter?"

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Auf "Die Stille vor dem Tod" haben Leser der Smoky-Barrett-Reihe sehr lange warten müssen. Ich habe noch rund 70 Seiten vor mir und kann auf jeden Fall sagen, dass es anders ist, als die ersten vier Teile der Thriller-Reihe. Aber ich finde es deswegen nicht unbedingt schlechter. Es zeigt FBI-Agentin Smoky von einer sehr persönlichen, verletzlichen Seite. Viele Leser waren ja enttäuscht und das Buch hat viele negative Kritiken erhalten. Ich werde meine abschließende Meinung kundtun, wenn ich das Buch beendet habe. 

4. Rezensierst du jedes Buch? Oder nur Rezensionsexemplare oder Bücher, die du unbedingt mit anderen teilen möchtest?
Klare Antwort: Ja, ich rezensiere jedes Buch, das ich gelesen habe. Wenn ich es beendet habe. Wenn ich ein Buch abbreche (was allerdings selten vorkommt), weil es mir überhaupt nicht gefallen hat, schreibe ich dazu zwar auch kurz meine Meinung, aber das sehe ich nicht als Rezension.







Donnerstag, 9. November 2017

Top Ten Thursday Nr. 2 - Dein Buch Burger


Ich dachte mir, heute mache ich mal wieder mit, denn ich liebe Burger. *g* 
Hm, ja und was hat das jetzt mit Büchern zu tun, fragt ihr? Ganz einfach, die Aktion diese Woche bei Aleshanees Weltenwanderer-Blog lautet:


Erstelle deinen eigenen Buch Burger!

Also, los geht's:

1. Brötchen (Boden): Suche einen ersten Band einer Buchreihe aus, der dir besonders gut gefallen hat


Dies ist der erste Teil der Graveyard-Queen-Reihe, 
eine Mischung aus Geistergeschichte und Krimi.

2. Patty: Wähle ein Buch, das mindestens 400 Seiten hat:
Also das haben so ziemlich alle Bücher, die ich lese. Ich habe mir für dieses entschieden, da habe ich mit 1.200 Seiten so richtig was auf dem Teller *g*


3. Käse: Das Käsebuch soll ein Buch sein, das du gelesen und geliebt hast
Da fällt mir ganz spontan sofort mein absolutes Lieblingsbuch ein: Dracula.



4. Majonaise: Als Soßenbuch sollst du bitte ein Überraschungsbuch wählen, also entweder eines, von dem du gedacht hast, du würdest es nicht mögen und es hat dir dann doch gefallen oder eines, von dem du dachtest, es würde dir gefallen und du mochtest es dann gar nicht. 

Da nehme ich den ersten Teil dieser Urban-Fantasy-Reihe, von der ich erst befürchtet hatte, es wäre so eine Teenie-Vampir-Schnulze wie Twilight. Ist es aber gar nicht, ich liebe die Reihe. 


5. Ketchup: Wähle hier ein Buch, bei dem du dich so richtig gegruselt hast.
Also ehrlich gesagt, da fällt mir keins ein. Ich glaube, ich bin zu abgehärtet. *g*  Wobei..manche Thriller kommen dem schon nahe, da sie meistens von echten Monstern handeln, kranken Seelen und das ist mehr Horror als jeder Vampir, Geist oder Werwolf, finde ich. 
Aber ich muss auch nicht unbedingt Kechtup auf meinem Burger haben.


6. Salat: Das Salatbuch soll ein Buch sein, dass du unbedingt noch lesen möchtest.
Ähm...wie viel Salat darf auf einen Burger? *g* Also die Liste ist echt lang, aber ich picke mal eins raus:


Dies ist Teil 5 der Reihe von Tanya Carpenter, aber leider gibt es das zur Zeit nicht mehr. Die ersten vier Teile habe ich vor längerer Zeit gelesen und war begeistert. 

7. Tomate: Ein Buch, das du gelesen hast und nicht so gerne mochtest
Da fällt mir aktuell das hier ein:


Da habe ich mich echt gequält...


8. Gurke: Das Gurkenbuch soll eins sein, vor dem du Angst hattest, es zu lesen, weil du z. B. nicht wolltest, dass die Reihe beendet ist.
Hm...da fällt mir irgendwie keins ein...gibt es halt keine Gurken auf meinem Burger. 


9. Zwiebeln: Wähle ein Buch, bei dem du weinen musstest
Da fällt mir das letzte ein, das ich gelesen habe:



10. Brötchen (Deckel): Zum krönenden Abschluss wähle bitte ein Buch aus, das du anderen ans Herz legen und weiterempfehlen möchtest.
Da würden mir auch so einige einfallen, aber angesichts der bevorstehenden Winterzeit habe ich mich für dieses entschieden:



Dann mal guten Hunger und ich bin auf eure Buch Burger gespannt. 


   





Montag, 6. November 2017

Die Montagsfrage am 06.11.17



Es ist Montag, also wieder mal Zeit für die Aktion von Buchfresserchen

Die Frage(n) heute: 

Wie wichtig ist es dir, gelesene Bücher zu rezensieren? 
Versuchst du, alle zu rezensieren oder nur bestimmte?  

Also ich rezensiere jedes Buch, das ich gelesen habe, die Zeit nehme ich mir einfach. Und das möglichst zeitnah, nachdem ich es beendet habe, damit die Eindrücke noch frisch sind. Bei Büchern, die ich ganz besonders toll fand, mache ich es auch, um sie anderen Lesern schmackhaft zu machen, vor allen Dingen, wenn sie nicht unbedingt "mainstream" sind. 
Ein weiterer Grund ist auch, um die Geschichte einfach noch mal Revue passieren zu lassen, mir noch mal Gedanken zum Buch zu machen. 

Ich muss aber auch sagen, dass ich im Monat maximal bis zu vier Bücher lese. Da ist das also auch zeitlich zu schaffen. ;-) 

Wie sieht es bei euch aus? 


Sonntag, 5. November 2017

"Tausend Teufel" von Frank Goldammer

Dresden, Februar 1947. Zwei Jahre sind vergangen seit der Bombennacht, in der Polizist Max Heller sein Zuhause verloren hat. Mit seiner Frau ist er bei einer Nachbarin untergekommen. Es ist eine harte, entbehrungsreiche Zeit. Die Alliierten haben Deutschland unter sich aufgeteilt, Dresden gehört zur sowjetischen Besatzungszone.  
Als Kriminaloberkommissar der neu gegründeten Volkspolizei soll Max Heller im Fall zweier ermordeter Rotarmisten ermitteln und gerät dabei in einen gefährlichen Interessenskonflikt mit seinen sowjetischen Vorgesetzten. Denn bevor er die erste Leiche untersuchen kann, wird diese bereits von den Sowjets weggeschafft. Dann wird in einem herrenlosen Rucksack ein abgetrennter Kopf gefunden und Heller erwischt ein junges Mädchen dabei, wie sie mit dem Rucksack abhauen will. Hängen die Fälle zusammen?
Trotz der Umstände versucht Heller, seinen Prinzipien treu zu bleiben und möglichst neutral zu ermitteln. 
Zwischendurch plagt ihn allerdings auch das schlechte Gewissen, da er aufgrund seiner vielen Arbeit seine Frau ziemlich allein lässt mit den Problemen in der Nachkriegszeit und in diesem eiskalten Winter. Außerdem warten sie immer noch auf Nachricht ihres Sohnes, der auf dem Weg von Russland nach Hause sein müsste.

"Tausend Teufel" ist nach "Der Angstmann" der zweite Fall für Max Heller. Wie schon im ersten Band, der 1945 in Dresden spielt, ist auch diese Geschichte spannend, sehr lebendig und realistisch geschrieben. Das zerstörte Dresden, die Trümmerwüste konnte ich beim Lesen direkt vor mir sehen, die klirrende Kälte fast fühlen. Auch die Verzweiflung der Menschen ist greifbar und nachvollziehbar. Neben der Handlung, in der es um die Ermittlung in den Mordfällen geht, gibt es auch sehr emotionale Momente. Ich habe gemerkt, dass ich manchmal eine Pause brauchte, da einige Szenen ziemlich deprimierend waren, um so mehr, da es damals wirklich so gewesen ist.
Max Heller ist und bleibt ein prinzipientreuer Mann, der versucht, sich in seiner Arbeit nicht beeinflussen zu lassen. Auf die Frage, ob er denn nun ein Nazi oder ein Kommunist sei, sagt er: "Ich bin Max Heller". 
Zum Ende wird es noch einmal richtig spannend und ich muss sagen, diesen Täter hatte ich nicht auf dem Schirm. 

Fazit: Ein fesselnder Krimi vor dem Hintergrund des zerstörten Dresden im klirrend kalten Nachkriegswinter mit einem sympathischen Helden, der gar keiner sein will. Ich freue mich schon auf Teil 3. 

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥



Mittwoch, 1. November 2017

Rückblick auf den Oktober

Heute ist bereits der 1. November, also Zeit für einen kleinen Rückblick auf den vergangenen Monat. Was war so los?

Ein paar Bücher sind bei mir eingezogen. Zum einen habe ich bei Lovelybooks ein Buch gewonnen und zwar "Tausend Teufel" von Frank Goldammer. Hierzu läuft auch gerade die Leserunde. 
Dann habe ich mir letzte Woche "Die Stille vor dem Tod" von CodyMacFadyen zugelegt und eine Kurzgeschichtensammlung für die Weihnachtszeit von Paul Finch.


Auch in der Bücherei war ich mal wieder und habe mir "Das Dornenkind" von Max Bentow und "Kaninchenherz" von Annette Wieners ausgeliehen. Erstes habe ich enttäuscht abgebrochen und das zweite hat mir ganz gut gefallen, aber es ist noch Luft nach oben. 

Gelesen habe ich im vergangenen Monat außerdem:

"Der verbotene Liebesbrief" von Lucinda Riley
"Die Jahre der Schwalben" von Ulrike Renk

Das wären also drei komplette Bücher und ein abgebrochenes. Ein ganz guter Schnitt für mich. 

Nun lasse ich mal den November auf mich zukommen. Auf jeden Fall möchte ich den 5. Fall für Smokey Barrett lesen und auch den ebenfalls 5. Fall für David Hunter in Simon Becketts "Totenfang". 






  

Dienstag, 31. Oktober 2017

Sonntag, 29. Oktober 2017

Rezension zu "Die Jahre der Schwalben" von Ulrike Renk

Die junge Frederike erfährt direkt nach der Hochzeit von der schweren Krankheit ihres Mannes Ax. Dieser geht dann auch direkt in ein Sanatorium in der Schweiz, während sie auf das Gut ihres Mannes zieht und versucht, Sobotka irgendwie am Leben zu erhalten und zu bewirtschaften. Der Anfang ist schwer, denn Frederike hat keinerlei Erfahrung mit der Führung eines Gutes und zunächst muss sie sich beim Personal erst einmal Respekt verschaffen. Mit der Zeit wird es besser, aber als ihr Mann stirbt, bestehen die nächsten Jahre hauptsächlich aus Einsamkeit und viel Arbeit. 
Dann lernt sie Gebhard zu Mansfeld kennen und findet endlich wieder ein bisschen Glück. Doch die politische Situation wird immer unsicherer und schließlich steht ein neuer Krieg bevor. Was wird nun aus den Gütern in Ostpreußen und Polen und aus Frederikes Familie?


"Die Jahre der Schwalben" ist die Fortsetzung von "Das Lied der Störche" und spielt dieses Mal in den 1930er Jahren sowie während des 2. Weltkriegs. 
Wie schon im ersten Band steht die junge Frederike, genannt Freddy, im Mittelpunkt der Geschichte. Die steht in einer unsicheren Zeit ihren "Mann" und versucht zunächst den Gutshof ihres Mannes zu retten und später dann mit ihrer Familie ihren eigenen Betrieb zu bewirtschaften.
Ich muss sagen, ich bin wieder sehr begeistert. Sei es von der Geschichte an sich oder vom lebendigen, anschaulichen Schreibstil der Autorin. Das Ganze ist mitreißend und einfühlsam geschrieben, ich habe mit Freddy geliebt und gelitten, gelacht und geweint. Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen, aber das war schon im ersten Band so. 
Das damalige Leben ist sehr authentisch beschrieben und die damalige Situation, diese langsam wachsende Bedrohung durch Hitlers Machtergreifung, die unsichere Zukunft, das alles ist dadurch sehr real und nachvollziehbar. Die Charaktere sind glaubhaft dargestellt und lebensecht. Ein weiterer Pluspunkt für das Buch.

Wer historische Familiengeschichten aus der Zeit des noch blühenden Ostpreußens mag, dem kann ich diese Bücher sehr empfehlen. Man muss "Das Lied der Störche" nicht gelesen haben, um "Die Jahre der Schwalben" zu verstehen, aber ich würde es trotzdem empfehlen, denn so ist die Entwicklung von Freddy noch deutlicher spürbar. Und es lohnt sich einfach. 
:-)

Meine Bewertung: ☥ ☥ ☥ ☥ ☥ 


Donnerstag, 26. Oktober 2017

Top Ten Thursday 336 - Halloween


Es ist wieder soweit und dieses Mal mache ich besonders gerne mit. *g* Auf Aleshanees Weltenwanderer Buchblog findet heute wieder der 


statt. Kurz vor Halloween geht es heute um folgendes Thema:


Zeige 10 Bücher mit unheimlichen oder blutrünstigen Geschichten!

Klar, ich könnte es mir jetzt einfach machen und einfach 10 Bücher von Stephen King vorstellen, aber es gibt ja noch viel mehr, das zu diesem Thema lesenswert ist. Los geht's!


1.

Mein Name ist Amelia Gray. Ich war neun Jahre alt, als ich meinen ersten Geist sah. Heute arbeite ich als Restauratorin auf Friedhöfen, und meine besondere Gabe bringt mich täglich in gefährliche Situationen. Mein Vater brachte mir Regeln bei, die mich schützen sollen. Nach ihnen habe ich streng gelebt ― bis jetzt. Als Detective John Devlin mich um Hilfe bei der Aufklärung einer Mordserie bat, willigte ich ein. Doch nun spüre ich, dass dieser Fall und dieser Mann mich in Gefahr bringen. Die Grenze zwischen der Welt der Geister und unserer scheint immer dünner zu werden. Und manchmal lässt sich eine Tür, die einmal geöffnet wurde, nicht wieder schließen ...


2.

EINE AUSSERGEWÖHNLICHE GABE, EINE REIHE UNGEKLÄRTER VERBRECHEN UND EINE LIEBE ZWISCHEN ZWEI WELTEN. London 1888: Die kleine Annabel wächst auf dem Friedhof Highgate auf, schläft in einem Sarg und rechnet damit, dass ihr Herzleiden ihrem kurzen Leben bald ein Ende setzen wird. Vielleicht ist dieses Dasein zwischen Leben und Tod schuld daran, dass sie mit Geistern in Kontakt treten kann. Zehn Jahre später ist Annabel zum gefragtesten Medium Englands geworden, selbst Königin Victoria hat ihre Dienste schon in Anspruch genommen. Doch ihre Gabe ist gefährlich: Annabel deckt dunkle Geheimnisse auf und wird von Scotland Yard verfolgt. Einzig der Geist von Lord Victor Rosenfield steht ihr bei.


3.

Der berühmteste Vampirroman aller Zeiten. Ich denke, zum Inhalt muss man nicht viel sagen. ;-) 


4.

Die junge Harper Connelly ist gewissenhaft, ehrlich, loyal - und in den Augen der meisten Menschen ziemlich seltsam. Seit sie als Teenager einmal vom Blitz getroffen wurde, hat Harper eine ungewöhnliche Gabe: Sie kann Tote finden und deren letzte Momente nacherleben. Diese Gabe hat sie zum Beruf gemacht - ganz normal für eine Dienstleistungsgesellschaft, meint sie, doch die Leute, denen sie bei ihrer Arbeit begegnet, sehen das oft anders ... Gemeinsam mit ihrem Stiefbruder, Manager und Bodyguard Tolliver fährt sie in eine Kleinstadt in Arkansas, um nach einem verschwundenen Teenager zu suchen. Diese Aufgabe ist schnell erledigt, doch die Stadt anschließend wieder zu verlassen ist nicht ganz so einfach. Tolliver wird unter einem fadenscheinigen Vorwand verhaftet, und auf einmal ist Harpers Leben in Gefahr. Ganz eindeutig stimmt etwas nicht in Sarne, Arkansas. - Teil 1 einer vierteiligen Serie


5.

Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermont ...


6.

Onkel Montague ist ein komischer alter Kauz. Er lebt mit seinem Diener Franz in einem düsteren Haus mit einem Garten, der an einen Friedhof erinnert. Edgar besucht Onkel Montague jeden Tag, obwohl der Weg durch einen unheimlichen Wald führt. Aber Onkel Montague ist einfach der beste Geschichtenerzähler! Bei flackerndem Kaminfeuer erzählt er so Gruseliges, dass Edgar eine herrliche Gänsehaut über den Rücken läuft. Aber woher kennt Onkel Montague all die Geschichten, und ist es wirklich nur Zufall, dass Gegenstände, die in den Geschichten vorkommen, in seinem Haus zu finden sind?


7.

Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens. 
In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.


8.

Wenn das Unfassbare Einzug hält, nimmt es zunächst meist niemand wahr ... Wir schreiben das Jahr 1981. In Blackeberg, einem Vorort von Stockholm, scheint alles seinen gewohnten Gang zu gehen. Nachdem jedoch die Leiche eines kleinen Jungen entdeckt wird, verbreitet sich in Windeseile die Furcht, dass ein Ritualmörder sein Unwesen treibt: Der Körper des toten Kindes ist blutleer - ausgesaugt. Noch ahnt niemand, was hier tatsächlich geschehen ist. Der zwölfjährige Oskar verfolgt wie viele schockiert, was über den Mord publik wird. Es ist jedoch etwas anderes, was Abwechslung in seinen traurigen Alltag bringt. In der Schule hält keiner zu ihm. Bis in der Nachbarwohnung ein Mädchen in seinem Alter einzieht. Sie schließen Freundschaft. Aber irgendetwas verwirrt ihn an Eli. Sie verlässt nur nachts die Wohnung ...


9.

GLAUBEN SIE AN WERWÖLFE? NEIN - aber sie fürchten sich vor ihnen, richtig? - Auch wenn es kaum zu glauben ist, in den Bergen Kaliforniens treibt eine solche Bestie ihr Unwesen. Die verstümmelten Leichen die die angefressenen Gliedmaßen kann niemand leugnen ... Ein Journalist, ein Privatdetektiv und ein Horrorautor auf der Jagd nach dem Unfassbaren.


10.

Frankreich im Jahre 1764.
Die Menschen leben in Angst und Schrecken – denn ihre Kinder werden gehetzt und getötet. Was ist das für eine Bestie, die kein Jäger stellen kann? Unter den vielen Männern, die sich auf die Jagd begeben, ist auch der Wildhüter Jean Chastel.
Er selbst birgt ein dunkles Geheimnis – und niemand ahnt, dass der gnadenlose Ritus der Bestie auch zweihundert Jahre später noch Opfer fordern wird ...


Ich könnte zwar noch endlos weitermachen, aber dann wäre es ja keine Top 10 mehr. *g*  Also vielleicht findet ihr ja noch Tipps für die nächsten Tage. Und ich bin gespannt, was andere Teilnehmer der Aktion so vorschlagen. 

Ich wünsche jetzt schon







Montag, 23. Oktober 2017

Buchgewinn und Leserunde



Nach langer Zeit hatte ich auch mal wieder Glück und habe bei lovelybooks dieses Buch gewonnen. Dazu gibt es auch eine Leserunde, an der der Autor Frank Goldammer teilnehmen wird.
Ich bin schon sehr gespannt auf das Wiedersehen mit Max Heller aus "Der Angstmann" und freue mich auf die Leserunde. 


Freitag, 20. Oktober 2017

Rezension zu "Kaninchenherz" von Annette Wieners



Als die Friedhofsgärtnerin Gesine die nächste Beerdigung vorbereiten soll, muss sie geschockt feststellen, dass es sich um ihre Schwester handelt, die seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hat. Mareike war erst seit kurzem wieder in Deutschland, mit ihrem Mann und ihren Zwillingstöchtern. Und wie es scheint, hat sie Kontakt zu ihrer Schwester gesucht. Aber warum? Wollte sie eine alte Schuld begleichen? Vor zehn Jahren kam Gesines Sohn ums Leben, als Mareike auf ihn aufgepasst hatte und bis heute ist nicht klar, was tatsächlich passiert ist. Gesine quittierte damals ihren Dienst bei der Polizei, ist geschieden und lebt in einem Wohnwagen auf einem Bauernhof, sie hat sich nie von diesem schweren Verlust erholt. Als sich abzeichnet, dass Mareike vermutlich ermordet wurde, will sie endlich Klarheit. 

Im Großen und Ganzen hat mir dieser Krimi ganz gut gefallen, denn er war mal etwas Anderes. Eine ehemalige Polizistin, die jetzt als Friedhofsgärtnerin tätig ist, hat man ja auch nicht oft. 
Die ersten zwei Drittel fand ich sehr interessant geschrieben. Zwischendurch gibt es Rückblenden, in denen der Leser erfährt, was vor zehn Jahren passierte. Nach und nach kommt Licht ins Dunkel und am Ende gibt es auch die Auflösung. Die fand ich aber, ehrlich gesagt, nicht so ganz zufriedenstellend und die Motive des Täters kann ich auch nicht so wirklich nachvollziehen. Aber vielleicht geht es nur mir so.

Gesine mochte ich eigentlich von Anfang an. Sie hat viel durchgemacht und versucht, einfach irgendwie weiterzumachen. Überhaupt sind die Figuren vielschichtig angelegt und dadurch lebendig.

Insgesamt kann ich trotzdem nur 3 Punkte vergeben und zwar aufgrund des Endes. Aber da "Kaninchenherz" auch gute Ansätze hat und es der erste Teil ist, bekommt Gesine sicher noch mal eine Chance von mir. 

Bewertung: ☥ ☥ ☥