"...beim Betrachten der Blätter öffnet sich dem Leser das Herz."
Der Verfasser dieses alten, persischen Sprichwortes ist mir nicht bekannt, aber genau so empfinde ich es. Und das ist ein Grund, warum mir ein E-Book nicht ins Haus kommt. Mir würde das Gefühl beim Halten eines Buches fehlen, das Blättern der Seiten, der Duft des Papiers. Ein E-Book wäre mir viel zu unpersönlich, zu steril, zu...kalt. Ihr findet hier nicht nur Rezensionen, auch viele andere Themen rund um Bücher und das Lesen.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Älterwerden ist gar nicht so schlimm...

Und schon wieder bin ich ein Jahr älter geworden. Je älter man wird, desto schneller geht die Zeit um. Oder kommt mir das nur so vor?

Na, was soll's. Geburtstage sind ja auch was Schönes. Man bekommt Anrufe und Glückwünsche von vielen lieben Menschen. Und Geschenke. :-) 

Ein Wichtelgeschenk hatte ich ja schon seit Dienstag hier, aber ich war ganz tapfer und habe es nicht aufgemacht. Bis heute früh. Darin war (Oh Wunder) ein Buch, ein Lesezeichen, eine Karte und was zu Naschen.



Mein Schatz hat mir einen tollen Duft geschenkt: Tommy Girl von Tommy Hilfiger.

Und von meiner Kollegin habe ich ein Buch bekommen: Geisterfjord. Das hatte ich aber schon und auch schon gelesen. In weiser Voraussicht hat sie aber die Quittung behalten und so habe ich es direkt heute nach Arbeit umgetauscht und nun liegt "Die Seelen der Nacht" von Deborah Harkness auf meinem SUB. 

So lasse ich mir das Älterwerden gefallen. ;-)

Dienstag, 26. Februar 2013

"Totenkünstler" gewonnen!!

Letzte Woche sah ich, dass bei Vorablesen das neue Buch von Chris Carter eingestellt war und ich nahm mir die Leseprobe vor und verfasste einen kurzen Leseeindruck. 
Ich wollte schon lange mal was von ihm lesen und nutzte die Chance auf ein Rezensionsexemplar.

Und heute kam eine E-Mail:

Hallo und herzlichen Glückwunsch!
Wir haben Deinen Namen bei der vorablesen -Verlosung zum Buch von Chris Carter Totenkünstler“ aus dem Lostopf gezogen, d.h. Du bekommst demnächst ein Vorab-Exemplar zur Rezension zugeschickt. 

Juhuu! Wenn es da ist, muss ich innerhalb von drei Wochen eine Rezi schreiben, aber ich denke, das wird kein Problem. 
Die werdet ihr dann hier natürlich auch finden. *g*

Montag, 25. Februar 2013

Der 1. Geburtstag - total verschlafen

Also sowas! Da habe ich doch glatt das einjährige Bestehen meines Bücherblogs verpasst.
Ins Leben gerufen habe ich ihn am 22. Februar 2012. Nun ist "der Kleine" also schon 1 Jahr und 3 Tage alt. Und es macht mir immer noch sehr viel Spaß, hier alles zum Thema Lesen und Bücher zu schreiben und zu posten. 

Und natürlich sind die Leser meines Blogs auch eine sehr schöne Bestätigung für mich, weiterzumachen. 

Also auf ins nächste Lesejahr. Mal sehen, welche Highlights mir so begegnen werden. Im vergangenen Jahr war eines davon auf jeden Fall mein Gewinn bei Vorablesen: Das Schneemädchen. Ein wunderbares Märchen. 


Samstag, 23. Februar 2013

"Untot" von Joe Schreiber

"Was das Wesentliche im Leben betrifft, wird uns die Vergangenheit nie loslassen. Ihre blutigen Fingerabdrücke werden nie ganz verschwinden." 
Das sagte Phillip immer zu Susan, bevor er sie verlassen hat. Sie und ihre gemeinsame Tochter Veda. 

Klappentext: Susan, ich habe deine Tochter. Tu, was ich dir sage, und sie wird leben. Brichst du meine Regeln, stirbt sie! Eine junge Mutter, die ihr Leben für ihr Kind geben würde ...Ein Kidnapper, der das Unmögliche verlangt ...Eine Jagd durch verlassene Dörfer und über verschneite Landstraßen ...... hin zu einem Ort, an dem das Grauen wartet... in den Abgrund der Seele, wo ein Albtraum lauert... in die Arme eines Gegners, der nicht menschlich ist... 

"Ich habe deine Tochter!" sagt der Anrufer, als Sue eines abends von der Arbeit nach Hause kommt. Ein Satz, der wohl jeder Mutter das Blut in den Adern gefrieren lassen würde. Um sie wiederzubekommen, muss die junge Frau eine nächtliche Reise durch sechs Orte in New England machen. Eine Reise in die Vergangenheit, angefangen in der Kleinstadt Gray Haven, in der sie einst zusammen mit ihrem Freund Phillip etwas tat, was sie tief in sich begraben glaubte und was sie niemals jemandem erzählt hat. Auch mit Phillip, den sie später heiratete, sprach nie wieder darüber. 
Am Ziel der Reise, dem Ort White's Cove, soll Sue ihre Tochter wiedersehen. Dafür muss sie allerdings ein paar Regeln beachten und Aufgaben erfüllen. Unterwegs geschehen merkwürdige Dinge und Sue fragt sich, ob es damit zu tun hat, dass die Route genau den Tatorten des "Lokführers" entspricht, eines Kindermörders, der eigentlich tot sein müsste. Oder doch nicht? Und was hat die historische Figur des Isaac Hamilton damit zu tun, von dem in jedem der Orte ein Denkmal errichtet wurde. Je weiter sie fährt, desto mehr wird ihr klar, dass hier etwas sehr Böses am Werk sein muss...

"Clevere Hommage an Stephen King" urteilte der Publishers Weekly in einer Kritik. Natürlich gibt es da gewissen Parallelen, alleine wegen New England. Ich würde aber sagen, wenn schon Vergleiche mit einem anderen Autor des Genres, dann eher mit Dean Koontz. Aber das ist meine Meinung.
Die Geschichte ist jedenfalls gut durchdacht und auch spannend geschrieben. Jetzt nicht überragend, "fingernagelkauend" spannend, aber doch so, dass man weiterlesen möchte, um zu erfahren, was hinter der ganzen Geschichte steckt. 
Für zwischendurch ein wirklich gutes Buch.

Daher meine Bewertung:
****

Zitat:
Von White's Coves Ocean Street daher
durch jungfräuliches Land fuhr er
Färbt Stadt und Ort und selbst den Boden
Mit Blut der Sterbenden und der Toten
Wickham und Newbury durchquert er im Nu
Rastet in Ashford oder in Stoneview
Ein kleines Kind ruft er herbei
Erschlägt es dort dann - Eins! Zwei! Drei!
Von Winslow bis nach Gray Haven gehts
Dort fängt von neuem an er stets
Gehüllt in unheilig Gewand
Mit Blut er färbt das ganze Land

Freitag, 22. Februar 2013

Ein Wunschbuch: Gepfählt

Dieses Buch hatte ich zufällig schon mal vor einigen Jahren entdeckt, aber doch nicht bestellt. Ich weiß gar nicht mehr, warum nicht. 
Nun ist es mir irgendwie wieder eingefallen und ich habe gesehen, dass es noch gebraucht zu kaufen ist:

Gepfählt
von Jeffrey Sackett

Der junge New Yorker Malcolm Harker kann es nicht fassen: Sollte es tatsächlich wahr sein, daß Dracula einst seiner Urgroßmutter das Blut ausaugte und ihr von seinem eigenen zu trinken gab? Fließt in den Adern der Familie Harker seit jener Zeit teuflisches, vampirhaftes Blut, wie Großvater Quincy behauptet? Der ungläubige Malcolm reist mit seiner Freundin Holly und seinem Freund Jerry nach England, um den Geheimnissen auf die Spur zu kommen und verliert sich immer mehr in den alten Geschichten. Sollte dies Draculas Werk sein?

Das Buch ist aus dem Jahr 1989 und die Kritiken waren bisher alle positiv. Es gibt einmal den Handlungsstrang von Malcolm und dann einen zweiten, in dem es um die Figur Vlad Tepes geht. 

Auf jeden Fall werde ich diesem Buch bald ein Zuhause geben.


Mittwoch, 20. Februar 2013

R. I. P. Otfried Preußler


Die kleine Hexe, Das kleine Gespenst, Räuber Hotzenplotz und Krabat.  Das sind nur ein paar der bekanntesten Kinder- und Jugendbücher des am Montag verstorbenen Schriftstellers Otfried Preußler. Er wurde 89 Jahre alt.

Preußlers insgesamt 32 Bücher wurden in 55 Sprachen übersetzt, vielfach preisgekrönt und weltweit mehr als 50 Millionen Mal verkauft. Da kann mancher Schriftsteller sicher nur von träumen. 



Otfried Preußer begann mit dem Schreiben während seines Studiums, u.a. als Autor für den Kinderfunk. 1956 feierte er den ersten großen Erfolg mit "Der kleine Wassermann". 

Als er 85 Jahre alt war, wurde Krabat  verfilmt, was ihn sehr freute. 


Sicher gibt es auch heute noch schöne Kinderbücher. Aber diese Bücher gehören zu meiner Kindheit und werden daher immer etwas Besonderes bleiben.



Dienstag, 19. Februar 2013

Grimm - Wenn sie nicht gestorben sind, dann töten sie noch heute

Wer kennt sie nicht, die Märchen der Gebrüder Grimm? Was würden wohl die Nachfahren dieser berühmten Familie heute machen? Der Fernsehsender VOX gibt seit gestern eine mögliche Antwort darauf: Sie würden die Monster aus ihren Märchen jagen und die Menschheit vor ihnen beschützen.

Zum Inhalt:
Grimm erzählt die Geschichte des Detective Nick Burkhardt, der plötzlich in der Lage ist in einigen Mitmenschen Kreaturen zu erkennen, die er bisher nur aus Märchenerzählungen zu kennen glaubte. Nachdem seine Tante Marie ihn besucht und kurz darauf von einem ihm unbekannten Wesen attackiert und verletzt wird, wird Nick bewusst, dass er ein mystisches Erbe in sich trägt und es seine Berufung ist, die Menschheit vor den Bestien in Menschengestalt zu beschützen. Im Wohnwagen der Tante findet er Aufzeichnungen, sowie allerlei verschiedene Waffen, um Monster zu bekämpfen.
Nick ist der wesentliche Protagonist der Serie und ein Detective der Mordkommission. Er entstammt einer Generation von Grimms, Jägern, die gegen übernatürliche Wesen kämpfen. Bereits bevor er erfuhr, dass er ein Grimm ist, besaß er die außergewöhnliche Fähigkeit, schnell und genau Rückschlüsse über die Motive der Verdächtigen zu erkennen. Er denkt auch darüber nach, seiner Freundin Juliette von der Existenz übernatürlicher Wesen und seiner Aufgabe als Grimm zu erzählen.


Interessant fand ich auch die Rolle des Eddie Monroe, den man anfang für einen Verdächtigen hielt. Er ist ein sich vegetarisch ernährender Blutbader, eine wolfsähnliche Kreatur. Obwohl ein früherer Grimm seinen Großvater getötet hat, hilft er Nick bei seinen Fällen. Durch seine sehr guten Kenntnisse über die märchenhafte Kreaturen dient er Nick als erste Anlaufshilfe bei seiner Jagd nach ihnen. Außerdem macht er Pilates zur Beruhigung und geht in die Kirche. *g*

Jede Episode der Serie beginnt in der Regel mit einem kurzen Auszug aus einem deutschen oder nordischen Märchen, der meistens thematisch etwas mit der Handlung der Episode zu tun hat und auch einen gewissen Bezug zum Märchen aufweist.

(Quelle: Wikipedia)

Also mir haben die beiden Folgen gestern gut gefallen und ich werde auf jeden Fall auch nächste Woche gucken. Ab dann läuft die Serie immer um 21:15 Uhr VOX.



Sonntag, 17. Februar 2013

Du sollst deinen Nächsten lieben von Kathryn Fox

Klappentext:
Mit aufgeschlitzter Kehle und kaum noch am Leben wird am Straßenrand ein junges Mädchen aufgefunden. Unvorstellbare Höllenqualen liegen hinter ihr. Dann findet die Polizei auch noch die ältere Schwester – ebenso brutal zugerichtet und ermordet. Die forensische Rechtsmedizinerin Anya Crichton stößt schon bald auf Hinweise, dass der Täter zu einer berüchtigten Verbrecherfamilie gehört. Und die geht buchstäblich über Leichen, um dem Arm des Gesetzes zu entgehen... 

Die Geschichte beginnt damit, dass Dr. Anya Crichton eine junge Frau auf dem Weg zur Gerichtsverhandlung abholen möchte, die zuvor von mehreren Männern vergewaltigt und brutal zusammen geschlagen wurde. Aber Anya findet Giverny Hart in ihrem Elternhaus tot auf, augenscheinlich Selbstmord. Aber das mit Drohungen beschmierte Auto sagt etwas anderes. Stecken die Harbourn-Brüder dahinter, gegen die Giverny aussagen wollte? Und gibt es eine Chance, dies zu beweisen?
Dann werden Sophie und Rachel Goodwin in ihrem Haus überfallen und brutal vergewaltigt und zugerichtet. Rachel stirbt und Sophie kommt schwer verletzt in die Klinik.
Durch die spätere Aussage von Sophie verhärtet sich der Verdacht gegen die Harbourns und Anya setzt in Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft alles dran, die kriminelle Familie dran zu kriegen. Sie ist überzeugt, dass alle sich gegenseitig decken und Alibis geben und das Kriminelle bereits seit Geburt im Blut haben.
Was sie aber auch in Gefahr bringt.
Dann geschehen weitere Morde...

Parallel dazu gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang, der mit Anyas gutem Freund Dan Brody und der Vergangheit seiner Familie zu tun hat.


Ein spannender Thriller aus Down Under. Ich habe von Kathryn Fox bereits zwei Bücher der Reihe gelesen und mag Anya Crichton. Dies ist der dritte Teil. In ihrem Job als forensische Pathologin sowie als Ärztin im Zentrum für sexuelle Übergriffe hat sie es täglich mit viel Leid zu tun und weiß, was ein Mensch einem anderen antun kann. Sie weiß auch, dass die Täter in den meisten Fällen mehr Schutz genießen als die Opfer und Frauen von Vergewaltigungen fast immer als unglaubwürdig dargestellt werden. Darum setzt sie alles dran, ihnen zur Gerechtigkeit zu verhelfen und arbeitet als Sachverständige mit der Polizei zusammen.
Die Arroganz der Täter und Hilflosigkeit der Opfer macht Anya wütend und man kann dies sehr gut nachfühlen.
Auch privat ist es nicht ganz einfach für sie, denn durch ihre Arbeit und ihr Engagement, die sehr viel Zeit beanspruchen, hat sie das volle Sorgerecht für ihren fünfjährigen Sohn Ben an ihren Ex-Mann verloren. Nun sieht sie ihn nur noch an Wochenenden.

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die die Bücher von Karin Slaughter, Lisa Gardner oder Jilliane Hoffman lesen. Auch Australien hat gute Thriller-Autoren zu bieten.

Meine Bewertung:
****

Freitag, 15. Februar 2013

Edgar Allan Poe - Visionen

Eher zufällig habe ich folgendes bei Amazon entdeckt und beschlossen: Das muss ich haben!

Eine CD mit Lesungen von Schauspielern und Interpretationen von Bands von Edgar Allan Poes Werken.

Hier die Beschreibung: Internationale Schauspieler und Bands feiern Edgar Allan Poe in Wort und Musik Christopher Lee, L╔âme Immortelle, Iris Berben, FM Einheit, Ulrich Pleitgen, Katharina Franck, Jan Josef Liefers, Alexander Veljanov ("Deine Lakaien"), Hannelore Hoger, Subway to Sally, Kai Wiesinger, Secret Discovery, Anna Thalbach, Vince Bahrdt ("Orange Blue"), Gudrun Landgrebe, Die Jungen Tenöre, Dietmar Bär, Dero ("Oomph!"), Mara und das Berliner Filmorchester. Diese Künstler stehen Pate für Visionen und setzen das schriftstellerische Werk von Edgar Allan Poe neu in Szene. In ausgewählten Gedichten, die sachte musikalisch inszeniert sind und in Songs, die inspiriert sind von den Worten Poes. Erstmals hat Christopher Lee ("Dracula", "Der Herr der Ringe" oder "Star Wars") eine Aufnahme in deutscher Sprache gemacht und leiht darüber hinaus seine Bass-Bariton-Stimme dem eigens für das Album produzierten modern-classic Song "Eleonore". Und dass die unzähligen Erzählungen, Geschichten und die zu unrecht viel zu wenig beachteten Gedichte des Amerikaners auch zu musikalischer Umsetzung animieren, bewies bereits 1976 Alan Parsons Project mit dem Album "Tales of Mystery and Imagination: Edgar Allan Poe". Anlässlich des 30jährigen Jubiläums dieser Aufnahme gibt es als einzige Coverversion "The Raven" interpretiert von Den Jungen Tenören ═ alle übrigen Musiktitel sind brandneu für Visionen komponiert worden. Die Vielfalt der Musiker und Schauspieler spiegelt auch das umfassende Schaffen Edgar Allan Poes wider: Mal sehnsüchtig melancholisch, dann schaurig beklemmend oder grotesk gigantisch. Edgar Allan Poe war schon immer viel mehr als ein Schauer-Poet, Visionen gibt einen Einblick in das geniale, wenn auch verstörte Seelenleben des Schriftstellers.

Hier gibts noch mehr Infos 

Mittwoch, 13. Februar 2013

Lisa Gardner: Schrei, wenn die Nacht kommt

Lorraine Conner, Rainie, wird vermisst. Der Wagen der ehemaligen Polizistin, die seit einiger Zeit mit ihrem Mann Pierce Quincy als Berater in schwierigen Fällen für die Polizei tätig ist, steht verlassen und mit laufendem Motor am Straßenrand in ihrer Heimatstadt Bakersville, Oregon. Was ist passiert? Wurde sie entführt? Oder bewahrheitet sich die Befürchtung ihres Mannes, dass Rainie wieder zu trinken begonnen hat? Vor einer Woche hat der pensionierte FBI-Profiler sie verlassen in der Hoffnung, dass sie dadurch wieder zur Besinnung kommt und sie wieder zueinander finden. Aber es scheint nun, dass dies ein großer Fehler war.
Schließlich erhält die Polizei von Oregon ein Schreiben und es ist klar, dass Rainie entführt wurde. Es soll ein Lösegeld gezahlt werden, das vergleichsweise niedrig ist und Quincy fragt sich, ob wirklich das Geld der Grund für die Entführung ist. Oder hat es mit einem der Fälle zu tun, an dem Rainie gearbeitet hat?
Währenddessen treffen auch Quincys Tochter Kimberly, ebenfalls FBI-Agentin und ihr Freund Mac, tätig beim GBI Georgia, zur Unterstützung in Bakersville ein.
Im Laufe der Geschichte erfährt man einiges über die letzten Wochen im Leben von Rainie und es wird klar, dass sie an ihrem letzten Fall fast zerbrochen wäre. Der brutale Mord an einem kleinen Mädchen und ihrer Mutter hat sie in einen Burn Out und zurück in den Alkohol getrieben. Von Albträumen geplagt zieht Rainie sich immer mehr in sich selbst zurück und lässt ihren Mann nicht mehr an sich ran. Die misslungene Adoption eines Babies trägt auch noch zu ihrem Leid bei.
Quincy setzt alles dran, dem Entführer auf die Spur zu kommen, auch wenn seine eigene Gesundheit darunter leidet. Ihm wird klar, dass Rainie für ihn alles bedeutet und ein Leben ohne sie nichts mehr wert.
Aber der Entführer ist ihnen immer einen Schritt voraus und hält sie zum Narren. Schließlich verschwindet auch noch ein kleiner Junge, um den sich Rainie gekümmert hat. Da ist für Quincy klar, dass es um etwas Persönliches gehen muss.

Ich habe von Lisa Gardner schon ein paar Bücher gelesen und kenne daher auch die Geschichte von Rainie und Quincy, wie sie sich kennengelernt und in einander verliebt haben. Beide haben viel durchgemacht und große Verluste in der Vergangenheit erlitten und sich gegenseitig Halt gegeben. In ihrer Arbeit sind beide Perfektionisten und geben alles für ihren Job. Quincy hat als FBI-Profiler bereits alles gesehen, was ein Mensch einem anderen antun kann. Und trotzdem kann er seiner Frau nicht helfen. Im Laufe des Buches kann man die wachsende Verzweiflung sehr gut nachfühlen, seine Hilflosigkeit.
Durch den Wechsel der Erzählperspektiven (Quincy, Rainie, Kimberly und Mac, die Ermittlungen der Polizei) gelingt es der Autorin die Spannung sehr gut aufrecht zu erhalten. Relativ kurze Kapitel, zu deren Beginn immer die jeweilige Uhrzeit steht, steigern diese noch.
Einen Teil der Charaktere kannte ich ja schon aus den vorherigen Büchern. Rainie mochte ich immer schon, denn trotz ihrer Vergangenheit war sie eine starke Frau. Sie nun so zu sehen, tat mir sehr leid. Aber es zeigt mal wieder, dass auch Polizisten nur Menschen sind.

Alles in allem ein spannender Krimi, den ich wirklich empfehlen kann. Man muss die Vorgänger auch nicht unbedingt gelesen haben, da hier auf die Vergangenheit der Hauptcharaktere auch eingegangen wird.

Meine Bewertung:
****

Donnerstag, 7. Februar 2013

Lass sie ruhig alle feiern...

...ich nutze das nun anstehende lange Wochenende lieber für andere Dinge. Lesen zum Beispiel. ;-)  Meine aktuelle Lektüre ist mal wieder ein Thriller von Lisa Gardner. 

Vorhin habe ich meinen alljährlichen Beitrag zu Karneval, Fasching,... geleistet und zwei Berliner gegessen. Das ist mein Zugeständnis an diesen ganzen Blödsinn. *g*
Gut, wem es Spaß macht, bitte schön, viel Spaß. Ich brauche es nicht. Das allerschlimmste ist diese gruselige Musik und die übertriebene Fröhlichkeit. Und wehe, man findet keinen Gefallen daran, dann ist man gleich eine Partybremse. Muss man an diesen 6 Tagen im Jahr Spaß haben, nur weil es gerade im Kalender steht?

Naja, ich habe jedenfalls morgen frei, da im Büro nicht viel los ist und Rosenmontag ist unser Haus sowieso geschlossen. Also stehen mir vier freie Tage bevor, die ich geplant habe, ausgiebig zu nutzen.
Wobei der Samstag vielleicht nicht so angenehm wird, da wir nachmittags zu einer Beerdigung müssen. Aber das überstehen wir auch.
Ansonsten werde ich mal sehen, dass ich meinen SUB ein wenig abbaue. Und je nachdem wie das Wetter wird, werden wir sicher auf mal spazieren gehen.

Allen Faschingsnasen wünsche ich aber trotzdem ein paar schöne Tage und viel Spaß. Jeder wie er mag.

Dienstag, 5. Februar 2013

Welttag des Buches 2013 - Blogger schenken Lesefreude

Bald ist es wieder soweit. Am 23. April ist Welttag 
des Buches. Unser höchster Feiertag. *g* 

Viele haben ja letztes Jahr bei der Schenkaktion 
der 30 Bücher mitgemacht. Ich selbst habe auch
3 Bücher geschenkt bekommen. 

Dieses Jahr wird die Aktion nicht geben. Die
Organisatoren arbeiten an einem neuen Konzept
für 2014.

Dafür gibt es etwas anderes. Eine schöne Aktion,
ins Leben gerufen von zwei Bloggern. 




Hier die offiziellen Infos für alle Interessierten:

Blog den Welttag des Buches - Blogger schenken Lesefreude!

Wir Buch-Blogger sind Botschafter in Sachen Lesefreude und deswegen ist der Welttag des Buches unser Tag! An diesem besonderen Feiertag wollen wir die Welt mit unserer Begeisterung für Bücher anstecken. 

Wir werden bloggen wie die Wilden und wir werden Bücher verschenken!
Wer kann mitmachen?

Alle buchbegeisterten Blogger – egal ob Buch-Blog, Autoren-Blog, Alltags-Blog, Tech-Blog 
und egal, auf welcher Plattform gebloggt wird. Auch reine Facebook-Fanpages sind willkommen!
Wie lautet der Plan?

Am 23.4.2013, dem Welttag des Buches, veröffentlichen alle teilnehmenden Blogger einen Beitrag, in dem sie ein Buch verlosen. Natürlich sind wir neugierig, warum ihr euch gerade für dieses Buch entschieden habt! Ist es ein Buch von einem Lieblingsautor, ein unentdecktes Buchjuwel, ein Buch aus Kindertagen oder ein Überraschungstitel? 
Leser, die diese Bücher gewinnen möchten, kommentieren eure Beiträge. Verlost werden die Bücher am 30. April.

Wo kann ich mich anmelden?

Mit diesem Formular


Wir benötigen deine Blog-Url, den Namen des Blogs, deine E-Mail-Adresse, deine Facebook-Fanpage (falls vorhanden) und den Titel des Buches, das Du verschenken möchtest. Falls Du den Titel noch nicht festlegen möchtest, kannst Du ihn auch bis zum 20. April nachmelden. 
 
Was macht ihr mit diesen Angaben?

Wir sammeln alle teilnehmenden Blogs und veröffentlichen auf Facebook und Twitter, welcher Blog welches Buch verschenkt.

 Wer steckt hinter der Aktion?

Gestartet wurde diese Gemeinschaftsaktion von  Christina von http://pudelmuetzes-buecherwelten.de/ und  Dagmar alias http://geschichtenagentin.blogspot.de/ Aber das finden wir nicht wichtig – für uns ist das eine Gemeinschaftsaktion von buchbegeisterten Bloggern für lesebegeisterte Menschen!
 
Ich habe noch Fragen!
Für weitergehende Fragen haben wir ein Forum eingerichtet und eine Facebook-Seite: http://www.carookee.net/forum/BlogdenWelttagdesBuches/www.facebook.com/BloggerschenkenLesefreude
 

Wie bleibe ich auf dem Laufenden?

Alle Neuigkeiten über die Aktion posten wir auf Facebook und auf Twitter :




Lasst uns den Welttag des Buches gemeinsam feiern – Wir Blogger, Wir Leser, Wir Buch-Fans!


Eine schöne Idee, finde ich. Ich denke, da werde ich mich anschließen und beteiligen. Was gibt es schöneres, als ein Buch zu verschenken und jemandem damit eine Freude zu machen?

Sonntag, 3. Februar 2013

Engel der Rosen von Monika De Giorgi

Klappentext: „Egal wie alt wir auch werden, vor der Ewigkeit sind wir nicht mehr als ein paar Staubkörner, die irgendwann verwehen. Vieles überlebt auch uns, die Sterne, der Mond. Doch selbst sie wird es vielleicht eines Tages nicht mehr geben.“ Von tiefer Trauer und Verzweiflung erfüllt, flieht der Vampir Damian nach dem Tod seines Lehrers und Geliebten, vor seinem bösartigen Gegenspieler François nach Italien. Zuerst scheint es, als ob er uns seine Freunde endlich Frieden finden. Doch nicht nur Damians Albträume kehren zurück, sondern auch andere Nachtschatten. Sind sie wirklich die einstigen Freunde Joshuas, für die sie sich ausgeben oder Gesandte von François? Auch der rachsüchtige Vampir selbst spürt Damian schließlich auf. Der Kampf auf Leben und Tod beginnt, ebenso zum Leidwesen von Damians Geliebten. Doch nicht nur die Bedrohung durch François schwebt wie ein dunkler Schatten über Damian, sondern auch die Geheimnisse vergangener Vampirgenerationen...

"Engel der Rosen" ist die Fortsetzung von "Edens Asche" und beginnt dort, wo der erste Teil aufhörte. Nachdem Francois Damians Gefährten Joshua umgebracht hat, flieht dieser mit seinem Bruder Kim und ihrer gemeinsamen Freundin Beatrice, ebenfalls ein Jungvampir, nach Italien.
Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass Francois ihn finden und ihn und seine Lieben töten wird, versucht er ein halbwegs normales Leben zu führen. Aber die Trauer um Joshua lastet schwer auf ihm.
Eines Tages taucht die Vampirin Alessandra auf, die ebenfalls zur Blutlinie von Joshua gehört. Sie will Damian im Kampf gegen Francois unterstützen und nimmt ihn dazu mit in ihre Heimat Schottland.  Dort trifft er auch einen weiten Vampir, Jamie. Gleich bei der ersten Begegnung spüren beide eine große Anziehung zueinander.
Aber zunächst gibt es Wichtigeres, denn Alessandra ist sich sicher, dass Damian mehr ist als ein "gewöhnlicher" Jungvampir. Es geht um eine alte Prophezeiung, um Vampire mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und den "Orden der schwarzen Rose". Aber ist Damian wirklich ein Dunkler Engel und der "Auserwählte"? Und was würde das für seine Zukunft bedeuten?
Wie schon in Teil 1 haben die Vampire auch hier nichts mit in der Sonne glitzernden Wesen á la Twilight gemeinsam. Sie sind beinah überirdisch schöne Wesen, elegante Raubtiere, Jäger der Nacht. Unterwegs in den Clubs auf der Suche nach geeigneter Beute, um ihren Blutdurst zu stillen. Und nicht selten überleben die willigen Opfer den Hunger des Vampirs nicht. Aber das ist der Lauf der Natur. ;-)
Für mich jedenfalls sind Damian, Alessandra oder auch Jamie Vampire so wie ich sie mir vorstelle. Und die Geschichte ist flüssig erzählt und mit sehr viel Liebe zum Detail, durchgehend spannend, wenn auch ohne große Action. Das Ende ist offen und ich hoffe, es kommt bald in einem dritten Teil zum entscheidenden Showdown mit Francois. 

Minuspunkte muss ich allerdings auch verteilen, die gehen aber nicht an die Autorin, sondern an den Verlag. Denn das Buch wimmelt von unsinnigen Zeilenumbrüchen. Dafür fehlen diese dann, wenn sie Sinn machen würden, wie bei Szenenwechseln. Daran sollte man vielleicht noch arbeiten. 

Ein Tipp für alle E-Book-Fans (zu denen ich ja nicht gehöre): Engel der Rosen gibt es seit dem 2. Februar auch als E-Book. Schaut mal bei Amazon.

Freitag, 1. Februar 2013

"Auslese" Januar 2013

Und schon ist der erste (Lese)Monat des neuen Jahres schon wieder vorbei. Zeit, um mal eine kleine Bilanz zu ziehen.

Begonnen hat das Jahr mit Vampiren, die mich über den Jahreswechsel begleitet haben. "Unsterblich wie die Nacht" hat mir sehr gut gefallen.

Danach wurde es mal wieder Zeit für einen Thriller und ich verfolgte einen psychopathischen Killer, der Frauen als Hexen hinrichtete in "Brennen muss die Hexe".

Danach ging es ab über den großen Teich nach Ohio in das kleine Städtchen Painters Mill, wo Polizistin Kate Burkholder einen brutalen Mord an drei Amischen aufklären musste in "Wenn die Nacht verstummt". Sehr spannend.

Weiter nach St. Louis. Dort gab es ein Wiedersehen mit einer meiner liebsten Vampirhenkerin: Anita Blake. Und natürlich auch mit Jean-Claude, Nathaniel, Richard und Micah. Sie gehören nun mal dazu. Leider war ich von der Story ein wenig enttäuscht.

Und dann kam ein Ausflug ins Mittelalter. Ich begleitete eine Live-Rollenspielgruppe zu einer Convention und wurde Zeugin mysteriöser Ereignisse in einem verfluchten Wald.

Seit Montag lese ich nun "Engel der Rosen" und somit begleiten mich wieder Vampire in den nächsten Monat. 


Was ist nun mein Highlight des Monats

Hmm....schwierig. Ich glaube, es war "Brennen muss die Hexe". Dicht gefolgt von "Saeculum".   :-) 

Mal schauen, was der Februar noch so bringt. Die 
Auswahl auf meinem SUB ist ja sehr abwechslungsreich.

Und am letzten Tag des Monats habe ich Geburtstag.